Max breite terrasse limburg
Einleitung
möchten sie eine maximal breite terrasse in limburg bauen, sind sich aber unsicher bezüglich der notwendigen fundamentierung, insbesondere bei den in der region häufig vorkommenden lehmböden?Fundamenttyp und kostenschätzung (bei typischen lehmböden in NRW)
| fundamenttyp | mindesttiefe (bei lehmboden) | material | kostenschätzung (pro m) |
|---|---|---|---|
| streifenfundament (für tragende mauern) | 80 cm (gemäß din 18300, frosttiefe) | stahlbeton (c25/30), schalung | 70 - 120 € |
| punktfundament (für pfosten) | 80 cm (gemäß din 18300, frosttiefe) | stahlbeton (c25/30), pfostenschuhe | 40 - 80 € |
| plattenfundament (für gesamte fläche) | 30 - 40 cm (inkl. Frostschutzschicht) | stahlbeton (c20/25), bewehrung, frostschutzschicht (z.B. Schotter) | 150 - 250 € |
| schotterpolster mit terrassenplatten | 20 - 30 cm (mindestens 15 cm schotter) | tragschicht (z.B. 0/32 mm schotter), bettungsschicht (z.B. 0/4 mm splitt) | 50 - 100 € |
Anleitung: schritt-für-schritt zum bau einer breiten terrasse in limburg
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Schritt 1: informationsbeschaffung und planung
prüfen sie die örtliche bauordnung und den flächennutzungsplan der stadt limburg. Klären sie baugenehmigungspflichtige vorhaben und eventuelle einschränkungen hinsichtlich der maximalen breite und lage ihrer terrasse. Beachten sie die vorgaben der bauo NRW. -
Schritt 2: bodenuntersuchung und fundamentwahl
führen sie eine einfache bodenprobe durch: graben sie eine probegrube bis zu einer tiefe von mindestens 60 cm. Wenn das material klebrig ist, beim trocknen rissig wird und wasser nur langsam versickert, handelt es sich um einen bindigen boden wie lehm. Für solche böden ist eine tiefere fundamentierung notwendig. Konsultieren sie bei bedarf ein bodengutachten gemäß eurocode 7 (din en 1997-1). -
Schritt 3: ausführung der fundamentierung
wählen sie den geeigneten fundamenttyp basierend auf den örtlichen vorschriften und der bodenart. Bei lehmböden in nordrhein-westfalen muss die fundamenttiefe mindestens 80 cm betragen, um frostschäden gemäß din 18300, abschnitt 3.2.1, zu vermeiden. Verwenden sie geeignete materialien wie stahlbeton (z.B. C25/30). -
Schritt 4: verlegung der terrassenbeläge und entwässerung
verlegen sie die terrassenplatten auf einem sorgfältig vorbereiteten und verdichteten unterbau. Achten sie auf eine ausreichende neigung (mindestens 1-2 %) von der hauswand weg, um regenwasser abzuleiten. Installieren sie bei bedarf zusätzliche drainagesysteme, insbesondere wenn ein hoher grundwasserspiegel vorliegt. -
Schritt 5: dokumentation
dokumentieren sie alle schritte des baus sorgfältig mit fotos und skizzen. Diese dokumentation kann für die nachträgliche genehmigung oder bei fragen zur einhaltung von bauvorschriften unerlässlich sein.